Das International Performance Research Institute in Stuttgart hat die Wirtschaftlichkeit in der Ersatzteilversorgung durch den Einsatz von 3D-Druckverfahren“ untersucht. Die Ergebnisse können wie fogt zusammengefasst werden:

·        Es wurden relevante Leistungskriterien wie die Zugfestigkeit, Härte oder Schichtdicke von der Praxis definiert. Gemäß dieser Leistungskriterien wurden zu den acht Fertigungsverfahren 3D Printing, Selektives Lasersintern, Selektives Laserschmelzen, Elektronenstrahlschmelzen, Fused Deposition Moulding, Stereolitographie, Poly-Jet und Laserauftragschweißen umfangreiche Leistungsprofile mit aktuellen Daten erstellt. Auch wurde ein Brancheverzeichnis erstellt.

·        Ausgehend von den Leistungsprofilen wurde eine sechsstufige Entscheidungsmethodik entwickelt, die es insbesondere KMU ermöglicht, die potenzielle Eignung additiver Fertigung zu bestimmen und einen Kostenvergleich mit konventioneller Fertigung durchzuführen.

·        Es wurden fünf Fallstudien erarbeitet, in denen Kostenvergleiche durchgeführt wurden. In den Fallstudien zeigten sich unterschiedlichste Herangehensweisen an die Einführung in der Praxis, von einer reinen Kostenminimierung bis hin zu einer Potenzialmaximierung im Sinne minimaler Fertigungszeit oder maximaler Flexibilität. Aus den Fallstudien wurden Einführungsstrategien abgeleitet.

Markus Jung  M.Sc., IPRI gGmbH , Stuttgart, mjung@ipri-institute.com