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Das Qualitätsmerkmal „Technische Sauberkeit“ hat sich zu einer Leistungsanforderung entwickelt. Führen präventive Maßnahmen zur Vermeidung von kritischen Verschmutzungen bzw. Maßnahmen zur Erhöhung der Verschmutzungstoleranz im Kundenprozess nicht zu den gewünschten Ergebnissen, entsteht ein Bedarf, die funktionell erforderliche Sauberkeit durch Reinigungsprozesse herzustellen. Die Gestaltung von Reinigungskonzepten hat dabei einen erheblichen Einfluss auf die Produktionskosten hinsichtlich Ausschuss, Verpackung, Handhabung und Durchlaufzeit und beinhaltet neben der Verfahrensauswahl die Gestaltung einer sauberkeitsgerechten Logistik.

Das Forschungsprojekt „Wertstromübergreifende Auslegung von Bauteilreinigungs- konzepten [CLean]“ startete deshalb im April 2016 mit dem Ziel der Konzeption einer Systematik zur Analyse sauberkeitskritischer Wertströme auf Reinigungsbedarfe sowie zur Gestaltung und Bewertung der Integration und Organisation von Bauteilreinigungs- verfahren.

Wesentliche Ziele des Forschungsprojektes sind die Entwicklung einer

  1. Identifikations- und Charakterisierungsmethodik für Reinigungsfälle,
  2. Integrations-Plattform zur Verbesserung des Anfrage- und Angebotsprozesses für Betreiber und Hersteller,
  3. Analytischen Systematik zur quantitativen Bewertung von Bauteilreinigungskonzepten.

Im Juni 2016 fand dazu in Kooperation mit dem Industrieverband für Blechumformung der erste projektbegleitende Ausschuss mit 32 Teilnehmern aus 21 Unternehmen statt. Die große Resonanz zeigt, dass bei vielen Unternehmen der Bedarf wächst, sich mit der Technischen Sauberkeit und der Bauteilreinigung auseinanderzusetzen. Das Forschungsprojekt CLean leistet damit einen zentralen Beitrag zu Lösung einer Problemstellung der Industrie, indem es die Möglichkeit bietet, eine sauberkeitskritische Produktion nicht nur sauber, sondern auch effizient zu gestalten.

Kontakt:
Institut für Produktionssysteme
Technische Universität Dortmund
Leonhard-Euler-Straße
5 44227 Dortmund
Tel.: 0231/7552652

Forschungsstellenleiter: Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse