Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Forschungsprojekt der Forschungsvereinigung Gesellschaft für Verkehrsbetriebwirtschaft und Logistik e.V. ist der Entwicklung einer variabilitätsbasierten Maschinenbelegungsplanung für KMU in der kundenauftragsspezifischen Produktion gewidmet. Der Anwender soll mit der Methodik in die Lage versetzt werden, wertschöpfende Variabilität gewinnbringend zu nutzen. Ziel ist, eine erhebliche Effizienzsteigerung in der Produktion zu erreichen. Zunächst werden dazu Variabilitätskriterien abgeleitet, analytisch beschrieben und in ein quantitatives Optimierungsproblem übertragen. Diese Basis für eine IT-gestützte Maschinenbelegungsplanung soll entsprechend der Auftragslage einen optimalen Produktionsablauf ermitteln.

Die Forschungsidee basiert auf der Hypothese, dass eine Differenzierung in wertschöpfende und nicht-wertschöpfende Variabilität insbesondere für KMU, welche kundenauftragsbezogen produzieren, einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor darstellt. Die Ableitung von Variabilitätskriterien sowie die Kaskadierung und Quantifizierung dieser ist dabei erforderlich, um auf Basis der vorherrschenden Variabilität wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können, so dass der potenzielle Wettbewerbsvorteil adäquat realisiert werden kann.

Das mit dem Forschungsvorhaben betraute Institut für Produktionssysteme der technischen Universität Dortmund erarbeitet die angestrebte Methodik zusammen mit Unternehmen der mittelständischen Industrie. Interessenten wenden sich an

Patrick Wolf, M. Sc. und David Lenze, M. Sc.,                    
Institut für Produktionssysteme, TU Dortmund