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Verfahren zur kostenoptimalen Losgrößenbildung unter der Berücksichtigung des Verschleißes von Schmiedewerkzeugen

Im Rahmen des Forschungsprojektes „LöWe – losgrößenabhängiger Werkzeugverschleiß“(IGF-Vorhaben (18780 N / 1)wird am Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) ein Verfahren zur Losgrößenbildung unter Berücksichtigung losgrößenabhängiger Instandhaltungskosten entwickelt. Das Verfahren wird beispielhaft für das Fertigungsverfahren Gesenkschmieden entwickelt. Die Forschungshypothese besteht darin, dass die Berücksichtigung von Instandhaltungskosten tendenziell zu größeren Losen führt. Vor diesem Hintergrund muss das zu entwickelnde Verfahren diese Auswirkungen auf Logistikkosten und –leistung berücksichtigen.

Bisher wurden im Rahmen des Forschungsprojektes zwei alternative Versuchsgeometrien entwickelt um den losgrößenabhängigen Werkzeugverschleiß beim Gesenkschmieden sowohl simulativ als auch experimentell bestimmen zu können. In Anlehnung an bereits durchgeführte Forschungsprojekte am IPH wurden Versuchsgeometrien entwickelt, an deren korrespondierenden Schmiedegesenken ausgeprägte konvexe Radien auftreten. Durch FEM-Simulationen mit der Software Forge wurden die Schmiedegesenke zur Erzeugung der jeweiligen Geometrien hinsichtlich ihres Verschleißverhaltens bewertet. Die experimentellen Schmiedeversuche werden an einem Schwesterinstitut des IPH, dem Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) der Universität Hannover, durchgeführt. Der dort genutzte Prozess bildet nämlich einen realen industriellen Schmiedeprozess ab.

Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer
Henrik Prinzhorn, M. Sc.
IPH – Institut für Integrierte Produktion
Hannover gemeinnützige GmbH

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