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In dem Forschungsvorhaben MicroBatchFlow entwickelt das IPS, Institut für Prouktionssysteme, eine Methodik, mithilfe derer Unternehmen, insbesondere KMU, dazu in die Lage versetzt werden, für ein gegebenes Produkt- bzw. Variantenspektrum solche Teile zu identifizieren, die eine Fertigung im Fließprinzip ermöglichen. In einem zweiten Schritt wird im Rahmen des Vorhabens eine Methodik entwickelt, die ein solches Fließprinzip konzipiert.

Zur Erreichung dieser Zielstellung wurde eine Data-Mining-basierte Methodik zur Identifikation geeigneter Produkte und Varianten entwickelt. Diese bereitet automatisiert die in definierter Form durch den Anwender bereitzustellenden Daten auf und führt diese einem Clusterverfahren zu. Durch den Anwender kann eine Unter- sowie Obergrenze für die Anzahl der zu bildenden Produktfamilien vorgegeben werden. Das Clusterverfahren bestimmt, welche datentechnisch optimale Familienanzahl vorliegt, und gleicht ab, ob diese innerhalb des anwenderspezifischen Intervalls liegt. Ist dies der Fall, werden für die gewünschten Familienanzahlen die bestmöglichen Familienzuordnungen bestimmt. Die Güte dieser Clusterergebnisse wird im Rahmen der Auswertung mit weiteren anwenderspezifischen Zielgrößen bewertet und die gesamtoptimale Lösung wird dem Anwender zur familienbasierten Austaktung vorgeschlagen. Darüber hinaus wird dem Anwender durch ein zweites Data-Mining-Modell die Möglichkeit gegeben, neue Erzeugnisse in die bestehende Familienstruktur einzuordnen.

Kontakt:
Institut für Produktionssysteme
Technische Universität Dortmund
Leonhard-Euler-Straße 5
44227 Dortmund
Tel.:0231/7552652
Forschungsstellenleiter: Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse