Forschungsfelder der Logistik

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Forschungsfelder der Logistik kann man nicht beschreiben ohne ihren  organisatorischen Aufgabenbereich in Unternehmen der Wirtschaft und Verwaltung zu definieren. Als sich in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts Wissenschaft und Praxis für das Themenfeld Logistik zu interessieren begannen, waren es zunächst Verkehrsbetriebswirtschaften wie Speditionen Weiterlesen

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Wirtschaftlicher Einsatz des 3D-Drucks in der industriellen Wertschöpfung – Abschlusstreffen der Forschungsprojekte „Ersatzteil 3D“ und „Betreiber 3D“

IPRI

Zum Ende der beiden GVB-Forschungsprojekte Ersatzteil 3D - Steigerung der Wirtschaftlichkeit in der Ersatzteilversorgung durch den Einsatz von 3D-Druckverfahren“ & „Betreiber 3D - Wirtschaftlicher Einsatz von 3D-Druckern mittels Betreibermodellen unter Berücksichtigung der Perspektive der anbietenden und nachfragenden Unternehmen“ findet ein gemeinsames Abschlusstreffen der Projekte statt, Weiterlesen

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Rollentausch für den technischen Fortschritt

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Der technische Fortschritt ist einer der wichtigen Garanten wirtschaftlichen Wachstums. Technischer Fortschritt bedarf der Forschung und Entwicklung. Wer oder was aber stößt Forschungsaktivitäten an? Sicherlich ist es der Wettbewerb der Unternehmen um die Erfüllung von Kundenwünschen nach verbesserten Produkten und Verfahren, die zu exzellenten Weiterentwicklungen beigetragen haben. Weiterlesen

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Zur Entwicklung von Mobilität und Verkehr

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Mobilität ist in jüngster Zeit zu einem viel diskutierten Thema eines neuen Megatrends geworden. In der Diskussion wird sie als Ausdruck für Beweglichkeit und Wandlungsfähigkeit verwandt und als Bestandteil der Lebensqualität bezeichnet, die  Freiheit und Chancen im Beruf, in dem Erfahren neuer Welten auf Reisen und in dem Erleben fremder Kulturen verheißt. Weiterlesen

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Technischer Fortschritt und realistische Erwartungen

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Technologische Innovationen sind ein wesentlicher Wachstumsmotor. Ohne technischen Fortschritt sind Produktivitätssteigerungen kaum realisierbar. Das Wissen um segensreiche Erfindungen führt in der Wirtschaft nicht nur zu Investitionen in Forschung und Entwicklung. Weiterlesen

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Digitalisierte Gütermobilität der Zukunft

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Transporte von Personen und Waren müssen nicht mit dem gleichen Verkehrsmittel von A nach B befördert werden. Was im Personenverkehr schon selbstverständlich ist, kann auch im Güterverkehr umgesetzt werden. Eine Ware kann zunächst mit der Bahn zu einem Verteilpunkt, dann mit einem elektromobilen Kraftfahrzeug oder mit einem Weiterlesen

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GVB – Fachforum 16. März 2017 10.00 Uhr – 11.30 Uhr

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Logistik 4.0 – Fortschritt durch Forschung
Forschungsberichte der Forschungsstellen der GVB e.V.

Moderator:
Univ.-Prof. Dr. habil. Claus C. Berg,
ILV – Institut für Logistik und Verkehrsmanagement, Rohr i. NB
Vorsitzender der Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik (GVB) e.V.

Referenten:
Digitale Geschäftsmodelle im Bereich 3D-Druck
Prof. Dr. Mischa Seiter
Professur für Wertschöpfungs – und Netzwerkmanagement
ITOP – Institut für Technologie – und Prozessmanagement der Universität Ulm
Geschäftsführer des IPRI – International Performance Research Institute gGmbH
Stuttgart
Christoph Bayrle, M.Sc., wiss. Mitarbeiter am IPRI gGmbH, Stuttgart

Prozesse erfolgreich verbessern – Die Rolle des Mitarbeiters in Veränderungsprozessen
Vivian Bellmann, M.Sc., wiss. Mitarbeiterin am IFA – Institut für Fabrikanlagen
Universität Hannover 

Data-Mining-basierte Effizienzsteigerung von Variantenfließlinien
Prof. Dr. Jochen Deuse, IPS – Institut für Produktionssysteme
Technische Universität Dortmund

Forschungsbericht des IPRI – International Performance Research Institute gGmbH über die Vorteile des Einsatzes von 3D-Druckern und ihre vielfältige Anwendungen. Bericht des IFA – Institut für Fabrikanlagen der Universität Hannover über den effektiven Einsatz prozessverbessernder Methoden durch ein gezieltes Change Management. Forschungsbericht des IPS – Institut für Produktionssysteme der Technischen Universität Dortmund über eine Data– Mining gestützte Methodik zur Austaktung von Variantenfließlinien zur Verhinderung von Effizienzverlusten bei steigender Variantenzahl.

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Prozess- und kompetenzorientierte Methodenauswahl in produzierenden KMU (prokoMa)

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Um langfristig am Markt bestehen zu können, versuchen Unternehmen kontinuierlich ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Hierfür steht ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung. So können sie bspw. Methoden zur Prozessverbesserung einsetzen, um ihre Produktionsabläufe effizienter zu gestalten. Auf der anderen Seite rückt aber auch die Steigerung der Mitarbeiterkompetenzen, gerade vor dem Hintergrund schnelllebiger Technologien, immer mehr in den Fokus. Die Auswahl geeigneter Methoden stellt die Unternehmen jedoch vor große Herausforderungen. So erschwert die Vielzahl an Methoden und das unzureichende Wissen über deren Wirkungsweise eine gezielte Auswahl. Auch ist es interessant zu wissen, inwieweit Synergieeffekte für die Auswahl genutzt werden können, um so bspw. Ressourcen effizienter zu nutzen und mehrere Ziele parallel zu erreichen.

Im Forschungsprojekt prokoMA wurde daher eine Systematik entwickelt, die KMU bei der Auswahl von Methoden für effizientere Prozessabläufe unterstützt. Die Systematik wurde in ein praxistaugliches Softwaretool überführt. Dieses ermöglicht dem Anwender eine Priorisierung seiner produktionsrelevanten Zielgrößen. Anschließend kann der Anwender seinen betrachteten Produktionsbereich anhand von verschiedenen Unternehmenscharakteristika sowie der gezielten Erfassung der vorliegenden Mitarbeiterkompetenzen beschreiben. Die Systematik wählt dann aus dem Methodenkatalog diejenigen Methoden aus, die am effizientesten zur Zielerreichung beitragen. Somit werden KMU zur effizienten Auswahl prozessverbessernder und kompetenzsteigernder Methoden befähigt und bei der nachhaltigen Implementierung dieser unterstützt.

Das IGF-Vorhaben 18226 N der Forschungsvereinigung Gesellschaft für Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik e.V. – GVB, Wiesenweg 2, 93352 Rohr wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundetages gefördert.

Eine ausführlichere Zusammenfassung der Forschungsergebnisse finden sie unter www.gvb-ev.de in der Kategorie Forschungsergebnisse sowie unter http://www.prokoma.info.

Kontakt:

Forschungsstellenleiter: Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Nyhuis
Projektleitung: Vivian Katharina Bellmann, M.Sc. (Tel.: +49 511 762 18185; E-Mail: bellmann@ifa.uni-hannover.de)

Institut für Fabrikanlagen und Logistik
Leibniz Universität Hannover
Produktionstechnisches Zentrum Hannover
An der Universität 2
30823 Garbsen
Tel.: +49 511 762 2440

www.ifa.uni-hannover.de

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Politik versagt beim ÖPNV auf dem Land

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Die Politik verspricht auf allen Wahlveranstaltungen den Erhalt und Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs (ÖPNV). Jeder weiß, dass Mobilität gerade in ländlichen Regionen zur Daseinsfürsorge gehört. Aber außer zeitraubenden Schulbusfahrten wird wenig mehr geboten. Seit Jahren ist keine Verbesserung in Sicht. Die Bevölkerung ist in jeder Altersgruppe auf ihre eigenen Fahrzeuge angewiesen. Und die Jugend zieht es in die Ballungsräume, die mehr bieten als gelegentliche Dorffeste und die ein eigenes Fahrzeug überflüssig erscheinen lassen.

Eine Lösung des Problems erforderte ein Umdenken. Ein realistisches Konzept wissenschaftlicher Mobilitätsforschung stünde auf zwei Säulen, die auf privatwirtschaftlicher Basis neben dem staatlich subventionierten Schulbusverkehr angeboten werden müssten:

  1. Ein im regelmäßigen Takt angebotener Zirkularverkehr zur Bedienung der häufigsten gewünschten Erledigungsorte (Kreis- und Gemeindeverwaltungen, Einkaufzentren, Bahnhöfen, etc) und
  2. ein Carsharing von Fahrzeugen oder traditionelle Ruftaxis, die an ausgewählten Haltepunkten bereitstehen.

Beide Angebote werden mit einer App auf dem Smartphone abgerechnet.  Natürlich werden auch die Carsharing-Bereitstellung und die Ruftaxis über die App des Smartphones aktiviert.

Das Konzept hat den besonderen Vorteil, dass Elektromobilität auch im ländlichen Raum eingeführt werden kann. Schließlich wird eine Wiederaufladung der Batterien am Betriebshof des Flottenanbieters gesichert, da die digitale Steuerung die Fahrzeuge vorüber gehend aus dem Angebot nimmt, wenn der Wiederaufladepunkt erreicht ist.

Das Angebot von Ruftaxis würde auch die verzweifelten Versuche mancher Landräte überflüssig machen, den Jugendlichen einen Besuch kultureller Veranstaltungen inklusiv der Diskobesuche mit subventionierten Nachtfahrten zu ermöglichen.

Dieses Konzept regt an, auch an eine Perspektive für die künftige Mobilität im ländlichen Raum zu denken. Sollte die technische Entwicklung des Automobilwesens in absehbarer Zukunft autonome Antriebstechnik ermöglichen, würde das Carsharing von Fahrzeugen einen ungeahnten Aufschwung nehmen. Carsharing ohne Suche des irgendwo parkenden Fahrzeugs und suchen nach dem Übergabeort, was mithilfe autonomer Antriebstechnik realistisch wäre, könnte den ÖPNV auf dem Land entlasten. Bis diese Vision eine Erscheinung des praktischen Alltags wird, dürften mindestens fünf Jahre vergehen. Denn die derzeit von der KFZ – Industrie propagierten autonomen Lösungen sind nichts anderes als marketinggerecht verpackte Assistenzsysteme.

Ein solcher Blick in die Zukunft der Mobilität hat aber nur dann eine Chance zur Verwirklichung, wenn die KFZ – Industrie sich statt auf Marketingaktivitäten auf Investitionen in den technischen Fortschritt stützt.

Prof. Dr. habil. Claus C. Berg

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Energieeffiziente Supply Chain-Steuerung mittels Expertensystemen zur Identifikation von und Reaktion auf Ereignisse bei passiv temperaturgeführten Transport- und Handlingsprozessen (SMITH)

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IDH Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL e.V.

Ein erheblicher Anteil der nationalen und internationalen Warenströme wird temperaturgeführt transportiert und umgeschlagen. Bei temperaturgeführten Waren handelt es sich etwa um tiefgekühlte oder gekühlte Lebensmittel, Pharmaerzeugnisse, Chemikalien oder Flüssigteer sowie Flüssigmetall im Hochtemperaturbereich. Ein Teil dieser Transporte wird mit einer aktiven, ein anderer Teil mit einer passiven Temperaturführung durchgeführt. Die passive Temperaturführung erfolgt ohne Kühlung oder Erwärmung mittels Aggregaten, d. h. die Ware darf sich nur innerhalb eines bestimmten Temperaturspektrums während des Transportes abkühlen oder erwärmen.

Das Projekt SMITH fokussierte stellvertretend am Beispiel von Transporten von Flüssigaluminium auf die Problematik der passiven Temperaturführung. Innerhalb der Logistik muss das flüssige Aluminium so erhitzt sowie der entsprechende Transportwarmhaltetiegel so vorgeheizt werden, dass die Anlieferung beim Kunden in der richtigen Verarbeitungstemperatur erfolgt. Das Einstellen beider Temperaturen durch den Verlader erfolgt derzeit weitgehend erfahrungsbasiert, wobei Informationen wie die Transportdauer und der Zustand des Transportbehälters oder Wettereinflüsse wie die Außentemperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsdichte berücksichtigt werden. Bei den Temperaturen der Aluminiumschmelze und des Transportwarmhaltetiegels während des Transports und bei der Anlieferung setzte SMITH an.

Das Projekt fokussierte auf Maßnahmen zur Optimierung der Aufheiztemperaturen und Reduzierung des Energieaufwandes. Das Ziel von SMITH war die Verbesserung der Energieeffizienz von passiv temperaturgeführten Transporten im Niedrig- und Hochtemperaturbereich – zunächst am Beispiel des Transports von Flüssigaluminium.

 Weitere Informationen unter: www.vvl-ev.de

Kontakt:
Institutsleiter:Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen
Verein zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL) e.V.
Giselherstraße 34, 44319 Dortmund
Tel.: 0231/ 560 779 – 90
E-Mail: info@vvl-ev.de

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